Entscrabbeln
Vielleicht ist es Zeit für Liebe in Worten, den Vers ohne Reim,
eine Kata-Strophe.
Dem stumpfen Bläschenblasen, dem Wattestäbchen wenden und Luftschlangen
lang hauchen
ein Ende zu bereiten,
den Schlaf wach zu küssen, ihn weg zu küssen, ihn fort zu lieben.
Den Hals aus der Decke zu graben,
die Beine aufs Fensterbrett zu setzen und - Vöglein, flieg! - die Hauswand hinunter zu rennen.
Den Hermes mimenden ABC-Schütze zu spielen,
zum Schuss anzusetzen und
schon schnellt die entklausulierte
Satzverrenkung entschränkt fort in den neuen Morgen, den Mai
auf dich zu.
Geliebte Worte
kommen nie zu spät.
Prinz im verschlossenen Garten: Er ist entwischt, verdammt! Ein ausgebüchster Reiskornpicker, Baba Bhamas Barba Papa, kolonial ertränkt und zugewürgt - sie stürbt! Und das soll eine Minnegrotte sein?!
