Personenverzeichnis Kupferkind: Ein Entwurf/ echt unecht oder war es andersrum?/ der kleine Egoist/ das bessere Ich/ ein hirntotes Liebewesen/ die, die das schreibt/ die, die so tut, als ob sie das schreibt/ die, die nicht weiß, aber gerne wissen würde/ die- ach, lest doch selbst! Karla Kolumna: Tochter und Einzelkind der wahrhaftigen Karla Kolumna, kurz KK II. Ausbildung zur Professional-FAQ-Konzeptionistin bei Kürthy&Co. GmbH. Unbezahlt. Weitere sprechen für sich. In Posts. Manchmal.

30 November 2005

Raumanalyse: Die Region München

Zumindest ist das der Tarntitel für den heutigen Blog-Eintrag im Erdkundeunterricht. (Tarnfoto ist aus dem Diercke Weltatlas, "Deutschland Südlicher Teil" S.22/23)

Außer den Erklärungsansätzen für unterschiedliche Entwicklungen beschäftige ich mit der Web-adresse: http://www.bambusratte.com/orakel/index.php
Interpretation meines Namens führt zu folgendem Ergebnis:
"Das Orakel spricht:
Sie erscheinen ihrer Umwelt geheimnissvoll, tiefsinnig und sehr phantasiebegabt. Dies spricht auch für ihre Nachdenklichkeit, Hinterfragen der Dinge und ihrer guten Bildung. Der sechste Sinn ist oft ihr Begleiter, was ihre Neigungen zum Okkultem und der Mystik nur bestätigt. Sie sind offen für philosophische Fragen. Jedoch neigen sie auch zur Melancholie, Schwermut und wirken oft düster und unnahbar.Weiterhin beschränken ihr Pessimismus und mangelnder Humor ihren Freundeskreis. "

Hmm... dazu sage ich nur:
Persönlichkeitstests: wollen Persönlichkeitsmerkmale und deren Ausprägung erfassen. ( Definition aus dem Psychologieunterricht von der besagten Literaturlehrerin (s. Blogeintrag "Ich schaufel mir ein Grab") auf S. 11, die für die Klausur am Donnerstag ganz zu lernen ist, also morgen ... AHHH! - Tschuldigung, das war jetzt sehr unsachlich...)

28 November 2005

3,2,1 - Meins!

Es ist Montagmorgen, spiele "Ich packe meinen Koffer" und nehme mit: Eine DaimlerChryslerBetriebskrankenkassenkarte (zumindest nachdem ich zwanzig Minuten nach ihr gesucht habe und meine Eltern mich mit Kommentaren wie "war ja klar, dass du die verlegst, wo du sie heute unbedingt brauchst", "du bist so unzuverlässig", "immer diese Schlamperei" bombardierten. Im Endeffekt hatte meine Mutter die Karte - aber egal!), eine Portion Optimismus und Hoffnung auf eine raffinierte Strategie nach dem Motto "3,2,1 - Meins!", ein Matheheft mit ungelösten Mathehausaufgaben (dazu: ich wollte die HA am Wochenende wirklich machen, aber dann musste ich Bio lernen und Rock`n`Roll tanzen und StefanRaabs Turmspringen anschauen und... Nunja, nächstes mal mache ich sie wirklich (zumindest zu 99,9 %)), eine gefüllte Vesperdose gegen Magenknurren während des Unterrichts, Taschentücher und Handschuhe gegen Kälte jeglicher Art.


P.S.: Das ist die Magda. Und die Magda, die hat seit kurzem einen neuen Hut. Der Hut ist rosa. Und wenn Magda den Hut auf hat, sieht sie putzig aus. Deshalb ist die Magda mit ihrem Hut jetzt auch auf meinem Blog zu sehen und putzig zu finden. (Satzbau Plagiat von "Der Sendung mit der Maus")

26 November 2005

Advent - die Kerze brennt und brennt und brennt

Letzter Advent am Kost. Das ist schon irgendetwas zwischen ziemlich traurig und noch einmal richtig schön. Da isst man selbstgemachte Pizza, die sehr selbstgemacht und zwieblig schmeckt, drängt sich möglichst unauffällig an Leuten vorbei, die man nicht treffen will und einen dann doch bemerken (ist aber eher selten), ist ständig auf der Suche nach irgendwas und irgendwem, trinkt Fünferglühpunsch und Subway-Mirinda, ist manchmal präsent, meistens abwesend, lacht viel und meistens nicht alleine, fühlt sich seit Monaten mal wieder in der Schule wohl, möchte am liebsten für immer dort bleiben und steht dann, wenn der letzte Tannenzweig im Müllcontainer neben Dangels begraben liegt, noch immer im Treppenhaus auf der Suche nach irgendwem, ohne ihn gefunden zu haben.
Ach - kupferkind seufzt (das ist ne Regieanweisung. Ihr wisst schon: wie beim"Woyzeck" von Georg Büchner wenn es heißt "Er holt mit dem Messer aus." ( s. S. 30, Z.2-3) )
- Advent am Kost ist schon was Schönes!

Kurzer Anhang an den Zwuggel: Das Rendezvous im Enchilada war wirklich trés amusant! ;-)Wiederholung erwünscht! kupferkind drückt zwuggel einmal ganz fest (ne Regieanweisung, jetzt wisst ihr ja Bescheid!)

24 November 2005

1.Kapitel: Der Tag danach 2.Kapitel: Die Funktion eines Online-Tagebuchs - Einleitung

1.Kapitel

Und es gibt ihn doch. Er ist weder besonders angenehm noch schmeichelhaft für das eigene Selbstbewusstsein. Aber trotz einigen, mich verdammenden Blicken sitze ich nun, ohne jegliche Kratzspur oder Würgemale, vorm Laptop.
Schuldig. Reue beteuernd. Mit einem großen Stein, der mir vom Herz fiel, nun jedoch sperrig vor mir kniet. Schuldig

2. Kapitel

"A diary is a book in which you can write down the experiences you have each day, your private thoughts." ( Definition des Begriffes Tagebuch im Oxford Dictionary)
Wenn das ein Tagebuch ist, zähle ich meinen Blog nicht dazu, weil
1. dies kein Buch ist.
2. nicht so "private" ist, da jeder, der die Adresse kennt, meine Aufschriebe lesen kann.
Doch was schreibt man dann in einen Blog? Wieviel Privatsphäre bleibt einem schon, wenn man sich der Internetgemeinde widmet? Hier kann man weder große Peinlichkeiten, Lästereien oder Geheimnisse preisgeben. Eigentlich also ein ziemlich überflüssiges Ding. Zeitverschwendung. So sinnvoll wie ein Wellnesshotel auf dem Mars. Aber warum gibt es sie dann doch? Die Online-Tagebücher?

Ich schaufel mir mein Grab

Drei Arten Selbstmord zu begehen:

1. Man nehme so viele Schlaftabletten, wie in eine 1.5 liter-Colaflasche passen und warte ab.
2. Man springe aus dem Fenster (erst lohnenswert am dem 7.Stock und Betonboden) und warte nichts mehr ab.
3. Man mache mit dem Literaturkurs aus, dass man sich mit einem bekannten Autor treffe. Alle gehen nicht hin ohne der hier anonym bleibendenen Lehrerin abzusagen. Nur man selber nehme sich vor hinzu gehen, informiere sich bei einer anderen Literaturkursteilnehmerin, die einem aus Versehen den falschen Treffpunkt mitteilt, gehe dort rechtzeitig hin, warte eine halbe Stunde und kehre nach Hause zurück. Man warte ab und folgere: man selber war zur richtigen Zeit am falschen Treffpunkt, der Rest war zu Hause und nur die Literaturlehrerin saß mit dem bekannten Autor im Cafe. Am Anfang noch frohgemut, nach einer Viertelstunde leicht nervös, nach einer halben Stunde sehr genervt - am nächsten Tag verbittert.
Man schaufele schon jetzt sein Grab. Denn der nächste Tag kommt bald.


"Wer weiß das denn? Ob man dann ins Dunkle schwebt oder ins Helle? Wohin man dann schwebt. Oder sinkt. Oder stürzt."
Von einem bekannten Autor (Rainer Wochele aus "Der Flieger")

23 November 2005

Die ganze Welt hat Liebeskummer

Wenn es mal wieder so kalt wird, dass man kaum aus dem Nach-Wärme-Ausschau-Halten rauskommt, merkt man plötzlich, wie einsam man plötzlich ist.
Ich möchte nicht melodramatisch werden, aber eines muss ich heute doch noch loswerden: Selbst Till Schweiger ist nach zehn Jahren Märchenehe wieder Single.
Ach, ich glaube, ich leide doch an Novemberdepressionen oder befinde mich zumindest in einem sehr tiefen Stimmungstal. Oder bin ich einfach nur realistisch?

19 November 2005

Mein Blog... ;-)

Nach einem Samstagmorgen mit Marmeladenbrötchen, Abizeitungslayoutnachmittag von 12-15 Uhr, meine Schwester zu hause vor dem Fernseher gammelnd antreffen, viel zu spät Mittagessen, doch noch irgendwann und irgendwie dem Federpendel auf die Schliche kommen, letztendlich doch vorm Fernseher landen (von dem sich meine Schwester schon seit einigen Stunden entfernt hatte), Nutellatoasts essen und dann ist es kurz vor zwölf und es ist da. Mein Blog!
Merci à justus!
Gute Nacht...

P.S.: Hoffentlich schneit es heute Nacht wieder.