Personenverzeichnis Kupferkind: Ein Entwurf/ echt unecht oder war es andersrum?/ der kleine Egoist/ das bessere Ich/ ein hirntotes Liebewesen/ die, die das schreibt/ die, die so tut, als ob sie das schreibt/ die, die nicht weiß, aber gerne wissen würde/ die- ach, lest doch selbst! Karla Kolumna: Tochter und Einzelkind der wahrhaftigen Karla Kolumna, kurz KK II. Ausbildung zur Professional-FAQ-Konzeptionistin bei Kürthy&Co. GmbH. Unbezahlt. Weitere sprechen für sich. In Posts. Manchmal.

30 Januar 2006

Manchmal ist das Leben laut. So laut, dass es einem in den Ohren dröhnt. Manchmal wird es still. So still, dass man bangt, nie wieder einen Ton zu hören. Vielleicht lauscht man dann ein Leben lang und wartet und wartet und es bleibt stumm.

Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.
Erich Kästner (1899-1974)

28 Januar 2006

Generous

Manchmal ist es wichtig von Möglichkeiten zu wissen, die es gar nicht gibt und Angebote abzuschlagen, die nicht gemacht wurden.

26 Januar 2006

Ein wenig kopflos..

Achtung, Achtung, eine Falschmeldung! Hier wird sie berichtigt: Der Montag ist für alle Personen, die bis jetzt (26. Januar 2006/ 18:12 Uhr) keine Karten für den PaulAuster-Vortrag in der Bücherei haben, ein Moon Palace freier Tag. Kurz: Die Vorstellung ist ausverkauft. Kupferkind schämt sich für misverstandene Informationen und bereut Von-Klasse-Zu-Klasse-Renn-Aktivismus total. Kupferkinds oral mark wird leider dementsprechend gesenkt bzw. kupferkind denkt "zeugniskonferenzen sind ja schon vorbei, oder?" und sieht am Horizont einen Hoffnungsschimmer.
Ansonsten bin ich gerade auf dem Sprung. Will noch ein bissle Zukunftsträume spinnen und Medianight der HdM besuchen. Mit dem Kopf ist Kupferkind irgendwo zwischen gestern und morgen. Das ist zumindest eine gute Ausrede für meine Geistesabwesenheit.

23 Januar 2006

Fragenkatalog


Warum gibt es in Ildiko von Kürthy Romanen den schwulen Friseur als besten Freund, aber nicht den schwulen Zahnarzt? Was ist der Sinn des Lebens und wo verdammt nochmal finde ich ihn? Wo finde ich einen neuen Pulli? Wer geht mit mir ins Kino? Wieviel haben die anderen wirklich schon fürs Abi gelernt? Gibt es doch den Mann im Mond? Wieviel kostet eine 5kg-Tüte mit Himbeeren, Brause, Lakritze und Gummibärchen aus dem Breuninger-Süßigkeiten-Tunnel? Was dachte Andy Warhol wirklich über den Konsum? Wie fühlt man sich als Papst? Wie fühle ich mich in acht Tagen? Wie lange kann man alleine sein ohne durchzudrehen? Wer fasst für mich das Kapitel Soffwechsel im Linder zusammen (S. 134-195)? Wer ruft mich heute Abend noch an? Ist lila wirklich die Farbe der unbefriedigten Frau? Redet unser Biolehrer eigentlich immer solchen Unfug? Warum geht die Uhr auf unserem Telefon eine Stunde vor, die bei der Haltestelle Rotebühlplatz gar nicht? Was wäre, wenn Zeit eine Variable wäre, die man je nach belieben verändern kann? Wieviele Mörder wohnen in Stuttgart? Warum habe ich in Geschichte nie aufgepasst? Gibt es einen Zusammenhang?

Das Cover von "Mondscheintarif" soll keine Werbung für das Buch sein. Schließlich ist Kürthys Stil unterhaltsam und amüsant, aber der Inhalt ziemlich seicht. Es reicht übrigens ein Buch von ihr gelesen zu haben - die Handlung ist immer die selbe. (Habe mir nur alle Bücher gekauft, damit die Reihe komplett ist und weil ich noch nicht wusste, dass sich die Handlung wiederholt. Kauft lieber "Die Blechtrommel" von Günter Grass. Eine Lebensgeschichte, ziemlich dick, manchmal etwas anstrengend, aber irgendwie toll. )

Stoff: Baumwolle 0%, Polyester 0%, Cotton 0%, Others 100%

20 Januar 2006

Bedenken

Mir ist aufgefallen, dass ein Blog eine große Gefahr darstellt, da nun jeder Idiot meine Einträge lesen, ausdrucken und damit zum Psychologen oder Psychiater (kommt drauf an für wie schwer geschädigt man mich einschätzt) gehen kann. Dieser kann dann meine Identität analysieren. Inklusive Kindheitstraumata und aller Arten von Phobien, Komplexen und Defiziten. Meine Persönlichkeit ist somit für jeden so leicht zu entschlüsseln, dass ich niemals einen Mord oder ein anderes Verbrechen unentdeckt begehen könnte.
(Naja, dann überlege ich mir eben einen anderen Beschäftigung für meine Zeit nach dem Abi...)

19 Januar 2006

Wow - aktueller Zustand des Kupferkinds


Der makaberste Satz des Tages: "... damit man länger Sterben kann." Kupferkind schlägt seinen Kopf an die Wand und bittet um Narrenfreiheit.
Heute im Englischunterricht: "Did chance influence your life?" "Actually, yes. Weil ich, wenn ich nicht zufällig die Erstgeborene (sehr "gediegenes" Wort) wäre, seit Jahren das kleinere Zimmer hätte ("lalalalala - ich hab was, was du nicht hast! Bätsch" => Kupferkind zu seiner Schwester (Scherz, ich habe meine kleine Sis doch gern)). Außerdem hätte ich nicht Rock`n`Roll angefangen, wenn ich nicht - bitte lacht nicht, es ist ja schon sehr, sehr lange her - in der Minni-Mousezeitschrift ein Foto von einem Mädchen gesehen hätte, dass mit einer, für mich damals bewundernswerten, heute absolut albernen, goldenen Leggins und einem schwarzen Oberteil abgebildet war und erzählt hat, wie toll das Tanzen doch sei. Ich hätte nicht gerade noch rechtzeitig den verdammten GFS-Zettel gefunden, die gesuchte DVD als vermeintliches Buch mitgenommen, mich zu lange für Handball interessiert,...
Was wäre meinen Leben bloß ohne diese ganzen Zufälle? Könnte man mich jetzt schon auf Viva (oder ist es MTV) in "The Fabulous Life of Kupferkind" sehen oder würde mich die ganze Klassenstufe als Mobbingopfer plagen? Hätte ich sonst schon geheiratet oder wäre ich schon längst aus dem Fenster gesprungen? (Obwohl das eine das andere nicht ausschließt ;-))Hätte ich mittlerweile eine Bestseller-Trilogie geschrieben oder noch nicht einmal einen Blog? What if...

Suche: Falls männlich gutaussehenden, falls weiblich optisch undefinierte Germanistikstudent/ -in, der/ die mit starken Nerven, sehr viel Geduld und Optimismus unentgeldlich meine Blogeinträge auf neue, alte und sonstige Rechtschreibung untersucht und gegebenenfalls (gleich zu setzen mit jedes dritte Wort und jedes fünfte ungesetzte Komma) korrigiert. Arbeitszeiten Open-End. Turmspringende Germanistikstudenten erhalten einen 5-Punkte-Bonus.

17 Januar 2006

"Kleiner Egoist"


Ich kann nicht Volleyball spielen, ich gehe am Freitag zum Friseur und sitze in Bio alleine, ich habe meinen Nadsspatz gerne, ich weiß, dass im Oberstufenraum eine Überwachungskamera installiert ist, ich rede Unsinn, ich muss morgen nicht in die Schule (Grund @ www.filmakademie.de), ich verbringe den heutigen Abend nur mit meiner Psychologie-GFS, ich hatte heute bis 17.15 Uhr Schule und das obwohl wir Physik hatten, ich will, dass die Zeit stehen bleibt, ich glaube, dass man alles schaffen kann, wenn man nur ganz fest dran glaubt ("bleib stehn, bleib stehn" ;-)), ich habe gestern gelacht als mein Mathelehrer den halben Berliner im Bart hängen hatte, ich würde meiner Schwester gerne mal wieder zu Hause begegnen, ich möchte Match Point im Kino anschauen, ich habe das Hello-Kitty-Bild nur für mich eingefügt, ich habe Angst vorm Abi, ich schaue heute um 20.15 auf Arte eine fünfteilige Dokumentation über "Die letzte Reise" an (s. o. "ich verbringe den..."), ich muss endlich mein Bild von mir als Southparkmännle hochladen, ich träume heimlich von der Jule-Anja-Weltreise (was meinst du, Jule???), ich muss mich bei Gilschen für ihren Briefumschlag samt Inhalt bedanken, ich höre nun auf zu schreiben.
Ich bin endlich meinem Kommentar "Kleiner Egoist" gerecht geworden. Kupferkind streicht "Kleiner-Egoist-Sein" von seiner ToDoListe.

Englischvokabeln sind doof, aber:
(to) fall head over heels for someone - (to) fall madly in love - sich Hals über Kopf verlieben
macht einen Vokabeltest am Donnerstag erträglich.
(Moon Palace, S.87, Z. 44-46:
he: Zimmer/ her: Kitty Wu
"Once he even went so far as to say that if he hadn`t already been in love with someone else, he would have fallen head over heels for her.")

15 Januar 2006

Monolog bzw. Dialog zwischen Ich und Mich

du und dich unbesetzt
Ich habe versucht zu schreiben, ich habe versucht dich anzurufen, ich habe versucht zu schweigen und daraus wurde in Word:
Mute ich mir dich und du mir mich und wir uns denen zu. Denn ich bin wohl das größte Zu des Mutbaren, unerwartet groß und sperrig; verschwindend klein im Wert. Unheimlich tragisch, aber wahrlich unzumutbar...

13 Januar 2006

Young Miss - Das Ende einer Ära


Seit Anfang dieses Jahres ist Young Miss zur BYM geworden. Wer Young Miss nicht kennt, kann die Konsequenzen dieser Transformation nicht einmal erahnen. Meine älteste Young Miss, die ich bei mir im 2m-hohen-Ikeaschrank aufbewahre ist die August-Ausgabe vom Jahr 2002 mit Themen wie "Wie du es schaffst, schwierige Entscheidungen zu treffen?". Nicht das ich nach mehrjärigem YM-Abo wirklich fähig bin schwierige Entscheidungen zu treffen, aber darum geht es bei Frauenzeitschriften auch nicht. Schließlich steht in jedem Frühjahrsheft der Brigitte aufs Neue eine "wie werde ich meinen Winterspeck für die Super Bikini Figur los"-Diät. In Frauenzeitschriften geht es nicht um die Erkenntnis "aha, so sollte ich mit Problemen umgehen" und einem darauf folgenden Wendepunkt im Leben, sondern darum, das Heft in die Hand zu nehmen und etwas zu lesen, in dem man sich selbst wieder erkennt. Etwas, das man selber geschrieben haben könnte. Es ist eine Identifikation mit beschriebenen Problemen und den Personen, die dahinter stehen. Es geht um das Gefühl, dass Redakteur und Leser austauschbare Begriffe sind, es nicht von Bedeutung ist, ob man agiert oder nur reagiert, ob man redet oder zuhört - ob man schreibt oder liest.
Außerdem machten Harmut-Comics, ungewöhnliche Starinterviews mit Alexa Hennig von Lange, Reportagen wie "83 Tage nach Erfurt", der Abschieds-/ Luft-/ Erste-/ Strand-Kuss ("Wer küsst, hat Recht. Meistens jedenfalls.") auf der letzten Seite, [...] und einfach jede Kleinigkeit und alle Kleinigkeiten zusammen aus YoungMiss ein revolutionäres Frauenzeitschriftswunder.
Und nun ist Young Miss zur BYM (=Brigitte Young Miss) geworden und gleichzeitig seiner ungewöhnlichen Einzigartigkeit am Zeitschriftenstand beraubt. BYM ist ein Möchte-gern-Kult-Heft mit Mainstream Rubriken und neuen Prinzipien wie "Layout geht vor Inhalt". Besonders bei der Mode frage ich mich, was ein unscharfes Schwarz-Weiß-Foto von einem Model mit einem 290-Euro Kleid in einem Heft für Mittelstufenschülerinnen bis Studentinen zu suchen hat. Damit hat sich der Name Young Miss für mich endgültig erledigt und Bym reihte sich zu Marie Claire & Co. ein. Das Ende einer Ära, aber mein Abo ist noch nicht abgelaufen.



Man passt dahin, wohin man sich sehnt. Robert Walser
(ich bin mir mittlerweile nicht mehr so sicher...)

12 Januar 2006

Es irrt der Mensch so lang er strebt.


Die Irrungen und Wirrungen dieser Woche haben sich nun doch zumeist zum Guten gewendet. Meine GFS ließen sich zu wünschenswerten Terminen eintragen, Mathelernen hat sich trotz Kopfwehattacken und langen Telefon-Fernseh-ZuRadioMusikTanzAblenkungsmanövern angenehm entwickelt, kein Englischtest am Dienstag (kupferkind hatte 10-min vor Stundenbeginn auch endlich mitbekommen, dass sie über die Ferien 30 neue Vokabeln mit Definitionen aufbekommen hatten und war in dementsprechender Aufregung, naja, laut HH (Klassenkamerad) "Du weißt, dass man von Stress nen Herzinfarkt bekommen kann!"=> Ich bin mir aber sicher, dass ich Herzinfarkt resistent bin, sonst wäre ich als Super-Panik-Macher schon mehrmals gestorben) Erdkunde ist voll in die Hose gegangen, aber bewirkt durch Kompensation (Freudsche Eisbergtheorie) nur einen kleinen Schaden an meinem Ich. (Über-Ich> Es => für Hobbypsychologen von Bedeutung).

"My Marilyn" von Richard Hamilton (Pop Art)

07 Januar 2006

"Kinder sind unsere Zukunft."

Zukunftsträchtige Namen. Ich bin ich auf folgende Sensationen gestoßen:

Top Five der idiotischsten Mädchennamen

1. Ulflind (lind reicht nicht aus um aus Ulf ein Mädchennamen zu machen, oder?)
2. Bärlind (am besten noch Steiff als Nachname)
3. Momke (wie Mumps, Masern, Röteln,...)
4. Winnie
5. Khadija (ohne Worte)


Top Five der bedauernswertesten Jungennamen
1. Eickholm
2. Anfried
3. Erkki (Von Erkan und Stefan?)
4. Massimo
5. Teoman

Besonders blöd sind auch "behinderte" Namen wie Devin (von Kevin?), Tammo (Timo und Tom?) und Jesper (von Jasper?).
Für weitere Namensspektakel: www.beliebte-vornamen.de

06 Januar 2006

Was bisher geschah - Ferien Teil 2


Da ich gemerkt habe, dass ich durch Blogtitel mit Wörtern wie Einleitung oder Teil1 meinem Blog eine Fortsetzung schuldig bin, mache ich heute einen Fortsetzungseintrag. So Soapserien like soll das hier aber in Zukunft nicht immer sein (Ich habe leider (?) auch nicht so viele Beziehungskrisen, Mutter-Tochter-Konflikte, Drogenexzesse und Todesfälle wie GZSZ und Co. zu bieten bzw. Schnittmenge von "Unter-Uns"-Problematik und Kupferkinds Krisen gleich null)Am Freitag bin ich stundenlang in MSN rumgehangen, weshalb auf meiner "Gute-Vorsätze-2006-Liste" auch nicht bis kaum noch planlos in MSN-Rumhängen steht. Abends habe ich dann gemerkt, dass lange Winterferien und Trainingspausen zu rapidem Muskelabbau und schlechter Kondition führen. Am Samstag hatte ich erst einen Silvesterkoller, habe mich dann jedoch durch einen sehr erfreulichen Anruf von einer sehr netten Freundin wieder erholt und auch endlich eine passende Silvesterfeiergemeinde gefunden. In der Nacht habe ich dann noch das dritte Kapitel von Moon Palace gelesen und somit meine Lernphase begonnen, die seitdem mehr oder minder schlimm meine Ferienzeit frisst. Abgesehen von meiner Mutter (bei der ich kein Wort mehr über die GFS sagen darf, weil sie sonst die ganze Nacht nicht schlafen kann ==> kein wunder, dass Kupferkind auch panisch wurde, ist bestimmt ein laut Mendel "dominantes" A-Panikundhohldreh-Gen) hat sich die Hysterie über meine Schulmisere wieder etwas entspannt.Selbst der Schluss hier ist nicht Seifenoper-tauglich. Hmm... Kupferkind denkt und schreibt:... Sie wusste nicht, ob sie es wirklich schaffen könnte. Schließlich hatte sie keine Ahnung, was die Lehrer zu ihrer schlechten Planung sagen würden und ob sie ihre Stunden noch einmal umorganisieren würde. Vielleicht war es ja jetzt schon zu spät und sie konnte nichts mehr tun als auf den nächsten Montag zu warten. Voller Ungewissheit und Verzweiflung setzte sie sich an den Schreibtisch. (Das ist absolut unrealistisch, weil sich bei Soaps nie jemand an den Schreibtisch setzt (wahrscheinlich sind die alle Analphabeten oder einfach nur von ihrer Vergewaltigung in der letzten Staffel, dem Beziehungstress mit ihrem dritten Liebhaber und dem Tod des Kollegens, der nun endlich sein Sapstarimage loswerden wollte und in nächster Zeit als Hauptdarsteller eines Kinoflops belächelt wird, in Anspruch genommen und psychisch belastet, sodass sie gar nicht mehr arbeiten bzw. am Schreibtisch sitzen können. => Wenn das wirklich so ist, sitze ich lieber am Schreibtisch)

05 Januar 2006

2. Phase: Zorn


Ich HASSE Referate.
Zuerst liest man einen mindestens kniehohen Stapel an Fachliteratur, Broschüren, Infoblättern, Lexika- und Wikipediaeinträge, ehemalige Heftaufschriebe. Danach versucht man sich dieses alles zum Wichtigsten zusammenzustreichen. Ich lege ein Thema fest, fasse z.B. die Sterbephasen von Elisabeth Kübler-Ross zusammen, füge sie in PowerPoint ein und überlege: "Hmm, passt das überhaupt zu meinem Thema???"
Ich HASSE Referate.
Und Mathe erst Recht.

Lichtblicke der letzten Tage: Habe eine neue Jacke mit meinem Nadsspatz gekauft und gestern ein interessantes Interview mit einer Hospizmitarbeiterin geführt.

"Die Leute", sagte der kleine Prinz, "schieben sich in die Schnellzüge, aber sie wissen gar nicht, wohin sie fahren wollen. Nachher regen sie sich auf und drehen sich im Kreis..." Und fügte hinzu: "Das ist nicht der Mühe wert..." ( von Antoine de Saint Expuré)

"Zeichne mir ein Schaf."

01 Januar 2006

être paniqué


Meine Vorsätze für 2006: Ordnung, Organisation, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit.
Ich gebe zu, dass dies mir fehlende Fähigkeiten sind und mir dieses heute nur allzu deutlich aufgezeigt wurde. Denn in meinem Zettelchaos, das ich heute endlich beseitigt habe, fand ich einen Zettel auf dem steht: "Dabei sind drei GFS verpflichtend; diese sind in den Halbjahren 12,1 bis 13,1 zu erbringen." (s. §6, 3 der Verordnung vom 23.Juli 2001 über Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen)
Ahhh! Drei GFS bis zum Ende von 13.1!!! Kupferkind in voller Aufregung, Panik, von Schüttelfrost geschüttelt. Schließlich hat Kupferkind bisher eine einzige GFS gehalten und die nächsten beiden in Psychologie und Kunst zwar angemeldet, wollte diese jedoch im zweiten Halbjahr halten. "Wie lange ist 13.1 noch? Wann sind Zeugniskonferenzen?" fragt sich Kupferkind. Und so bereut Kupferkind seine großen Schwächen, die Unordentlichkeit, fehlende Organisation, Unzuverlässigkeit und Unpünktlichkeit, verdammt und verflucht sich selbst, malt sich aus wie blöd es doch sein muss, wegen zwei nicht stattgefundenen GFS nicht zum Abitur zugelassen zu werden, schüttelt verzweifelt den Kopf und
setzt sich an den Schreibtisch. Ab heute wird gearbeitet. Abizeitungsartikel fertig schreiben, Mathelernen und vor allem die Referate in Kunst und Psychologie vorbereiten!
Es ist der erste Januar, Panik bricht aus.