Aufgabe 1:Bilden Sie eine Analogie.Betty:
a) und ihre Zweifel b) und ihr zweites Ich c) und ihre Schwestern d) und der Waffelabend
(Das ist ein Intelligenztest, Intelligenzalter (IA) durch Lebensalter (LA) mal 100 und Intelligenz ist das, was ich messe. Nach dem Stand der heutigen Forschung und meiner Interpretation.)
Es ist peinlich. Ich darf es gar nicht sagen. Nicht einmal flüstern. Aber: Ich schaue Bohlen. Und ich lache - nicht über, sondern mit ihm. Hoffentlich liest das niemand. [Gilt das als self-promotion, supplication oder einfach nur fishing for compliments?]
Es ist peinlich. Ich sitze in Statistik, blicke zur Tafel und verstehe nicht, obwohl wir noch nicht einmal angefangen habe. Zwischendurch rechnet man, ich weiß nicht was, und schreibt man vom Nachbar ab, ich weiß nicht wofür. Ich war mal gut, sagt man. Wer bin ich nun? Erwartungswerte bitte an Postfach 400Tau Konstanz.
Es ist peinlich. Ich bin faul. Ganz unglaublich.
Kupferkind schweigt betreten. Hochrot, von der Zehenspitze bis zum Scheitel oder zumindest bis kurz unterm Pony.
"Oh, Jo, oh, Jo, oh,... "
Ich brauche verzweifelt Buntstifte.
Es ist peinlich. In der historischen Gymnastikhalle reihen die Tänzer Chassés und Pas de bourrés(check spelling. Check: Test, Test?
Keine Antwort. Retest? Test? Validität und Reliabilität leider nicht gesichert.) aneinander. Ich ruiniere meine Kniescheiben beim Pliée nachahmen. Weiter oben hofft man: Natürliche Selektion!
Aufgabe 2:Führen Sie die Reihe sinnvoll weiter: Sie studiert Psychologie, mogelt sich durch Statistik, kennt die in der Vorlesung gezeigten Savantfilme schon von früher als Psychologie noch ein Hobby war, weckt ihr Interesse für Entwicklung, schmökert im „Intime Beziehungen“-Buch, möchte am liebsten noch das Seminar Konzepte besuchen, drückt sich um die Experimentalpraktikumberichte, will kreativ sein, muss erst im Semesterapparat nachlesen, was das denn ist, will Buntstifte (an den Studienberater, der meinte, ich solle doch Ethnologie studieren (dabei sind die vielen Afrikaner und asiatische Großmütterchen auf meinem Berufsfindungsplakat auch nur Menschen, keine Tourismus-Chiffre wie im Expressionismus üblich) „Das ist eine METAPHER!“), keine naturwissenschaftliche Diplomarbeit schreiben, aber einen Dokumentarfilm drehen und ein Kinderpuppentheater führen, will Menschen nicht helfen (damit das niemand falsch versteht und mich schon für Ethnologie einschreibt: Unter meinen Top-Ten-Motivationen steht nicht Menschen helfen - c´est tout!), will schreiben, begeistern, Menschen mitnehmen, authentisch sein, nicht schlafen gehen, alles richtig machen, aber wie?
Und falls Sie es mittlerweile schon vergessen haben:
Bitte führen Sie die Reihe sinnvoll weiter!
(Das ist ein Intelligenztest, IA durch LA mal hundert und Intelligenz ist das, was ich messe.)