Personenverzeichnis Kupferkind: Ein Entwurf/ echt unecht oder war es andersrum?/ der kleine Egoist/ das bessere Ich/ ein hirntotes Liebewesen/ die, die das schreibt/ die, die so tut, als ob sie das schreibt/ die, die nicht weiß, aber gerne wissen würde/ die- ach, lest doch selbst! Karla Kolumna: Tochter und Einzelkind der wahrhaftigen Karla Kolumna, kurz KK II. Ausbildung zur Professional-FAQ-Konzeptionistin bei Kürthy&Co. GmbH. Unbezahlt. Weitere sprechen für sich. In Posts. Manchmal.

22 Mai 2007

Kopf
schmerzt den ganzen Tag.
Sind das die Wehen der Entscheidung?

09 Mai 2007

Bohlen: und seine Brüder

Aufgabe 1:
Bilden Sie eine Analogie.
Betty:
a) und ihre Zweifel b) und ihr zweites Ich c) und ihre Schwestern d) und der Waffelabend
(Das ist ein Intelligenztest, Intelligenzalter (IA) durch Lebensalter (LA) mal 100 und Intelligenz ist das, was ich messe. Nach dem Stand der heutigen Forschung und meiner Interpretation.)


Es ist peinlich. Ich darf es gar nicht sagen. Nicht einmal flüstern. Aber: Ich schaue Bohlen. Und ich lache - nicht über, sondern mit ihm. Hoffentlich liest das niemand. [Gilt das als self-promotion, supplication oder einfach nur fishing for compliments?]

Es ist peinlich. Ich sitze in Statistik, blicke zur Tafel und verstehe nicht, obwohl wir noch nicht einmal angefangen habe. Zwischendurch rechnet man, ich weiß nicht was, und schreibt man vom Nachbar ab, ich weiß nicht wofür. Ich war mal gut, sagt man. Wer bin ich nun? Erwartungswerte bitte an Postfach 400Tau Konstanz.

Es ist peinlich. Ich bin faul. Ganz unglaublich. Kupferkind schweigt betreten. Hochrot, von der Zehenspitze bis zum Scheitel oder zumindest bis kurz unterm Pony.

"Oh, Jo, oh, Jo, oh,... "

Ich brauche verzweifelt Buntstifte.

Es ist peinlich. In der historischen Gymnastikhalle reihen die Tänzer Chassés und Pas de bourrés(check spelling. Check: Test, Test? Keine Antwort. Retest? Test? Validität und Reliabilität leider nicht gesichert.) aneinander. Ich ruiniere meine Kniescheiben beim Pliée nachahmen. Weiter oben hofft man: Natürliche Selektion!


Aufgabe 2:
Führen Sie die Reihe sinnvoll weiter: Sie studiert Psychologie, mogelt sich durch Statistik, kennt die in der Vorlesung gezeigten Savantfilme schon von früher als Psychologie noch ein Hobby war, weckt ihr Interesse für Entwicklung, schmökert im „Intime Beziehungen“-Buch, möchte am liebsten noch das Seminar Konzepte besuchen, drückt sich um die Experimentalpraktikumberichte, will kreativ sein, muss erst im Semesterapparat nachlesen, was das denn ist, will Buntstifte (an den Studienberater, der meinte, ich solle doch Ethnologie studieren (dabei sind die vielen Afrikaner und asiatische Großmütterchen auf meinem Berufsfindungsplakat auch nur Menschen, keine Tourismus-Chiffre wie im Expressionismus üblich) „Das ist eine METAPHER!“), keine naturwissenschaftliche Diplomarbeit schreiben, aber einen Dokumentarfilm drehen und ein Kinderpuppentheater führen, will Menschen nicht helfen (damit das niemand falsch versteht und mich schon für Ethnologie einschreibt: Unter meinen Top-Ten-Motivationen steht nicht Menschen helfen - c´est tout!), will schreiben, begeistern, Menschen mitnehmen, authentisch sein, nicht schlafen gehen, alles richtig machen, aber wie?
Und falls Sie es mittlerweile schon vergessen haben: Bitte führen Sie die Reihe sinnvoll weiter!
(Das ist ein Intelligenztest, IA durch LA mal hundert und Intelligenz ist das, was ich messe.)

01 Mai 2007

Mit dem Sommer kommt der Frühling

Mehr Meer. Tiefgang.
Manchmal auch Abgründe, aber vor allem Gipfel stürmen.
Leben.
Wo ist der Daueroptimist?
Wo das Glück?

Einfach tun und lassen.
Was und wo weiß - wer?

Tausend und einen Ratgeber mit der Waschkarte wortlos waschen. waschen.
Kein Grübeln, kein Stillstand.
Niemand schreit in den Himmel ein Hilfe. Niemand weint.

Fehler machen, aber flugs damit aufhören.
Weitere Fehler. Alarm schlagen. Purzelbäume machen.
Schweben. Fallen. Sein. Keine Ängste. Keine dunklen Nächte, nicht tagelang.



Anhang:
1) Universal Dilettantismus! Alles, alle, ich.
2) Wie es ist: "Vor Zeiten waren ein König und eine Königin, die sprachen jeden Tag: "Ach, wenn wir doch ein Kind hätten!", und kriegten immer keins. Da trug sich zu, als die Königin einmal im Bade saß, dass ein Frosch aus dem Wasser ans Land kroch und zu ihr sprach: "Dein Wunsch wird erfüllt werden, und du wirst eine Tochter zur Welt bringen." Was der Frosch vorausgesagt hatte, das geschah, und die Königin gebar ein Mädchen, das war so schön, dass der König vor Freude sich nicht zu lassen wusste und ein großes Fest anstellte."
(Auszug aus "Dornröschen" von den Gebrüder Grimm).
Für die Geschwester oder wie ihr euch nennen möchtet, wenn ihr euch glücklich schätzt.